Der verbotene Weg

D e r  v e r b o t e n e  W e g



Es kamen gleich Ärzte ( 4 Stück an der Zahl) mit Skizzen wie es nach der OP in meinem Arm aus sieht. Muss das sein, war meine Frage. Fremdes Material in meinem Körper. Ich habe schon einmal darunter gelitten und das über ein Jahr, weil mir ein Stiftzahn mit "neuem Material" eingesetzt wurde, auf das ich anders reagierte als normale Menschen.

Nein, man kann auch einen Gips über den ganzen Oberkörper geben, der mindestens 8 Wochen bleiben muss. Dann ist es nicht sicher wie gut ich meinem Arm wieder gebrauchen kann.

Ich war hin und hergerissen, was soll ich machen. Der Gedanke an die Zeit der Unverträglichkeit dieses Stiftzahnes war Horror pur. Meine rechte Hand war wund und offen, es kam soweit, dass ich verschiede Lebensmitteln nicht mehr zusammen essen konnte. In meinem Kopf hat es nur gepocht. Als ich sagte der Zahn muss raus, hat sich meine ZA doch entschlossen mir den Stiftzahn mit dem "ALTE  Material" wieder einzusetzen. Auf den Glasfieberstift hab ich nicht reagiert sondern auf den Zement mit dem der Stift befestigt wurde. Innerhalb 2 Monaten ging es mir schon wieder gut, Hände waren nicht mehr wund und essen konnte ich auch wieder alles.

Also kam nur der Gips in Frage.
Da bei solchen Verletzungen nur mehr operiert wird, hatten die Gipser keine Ahnung wie so etwas gemacht wird und haben sich vorher in einem Buch schlau gemacht. Na ja, es wurde viel neben mir gesprochen und da ich nicht ganz blöd bin und auch keine Kopfverletzung hatte, hab ich es halt mitbekommen.
Der Gips hat sich bei jeder Bewegung verschoben und dementsprechend mein Arm geschmerzt. So entschloss ich mich nach 3 Tagen doch zu einer OP.

Es wurde mir 100% versichert es wird nur hochwertiges Material verwendet. Die OP hat eine Stunde länger gedauert, da man auf dem Röntgen nicht sah wie es wirklich da drinnen aussah. Mein Arzt kam ins schwitzen wurde mir gesagt.

Es wurde eine Platte, Schrauben und Drähte in meinem Arm eingebaut.
Diese Drähte hatten es in sich.


 


 

Der Heilungsprozess verlief erst super, ich konnte am 8 Tag nach der OP schon nach Hause gehn. Aber am 10 Tag (genau wie bei meinem Zahn, es war auch genau nach 10 Tagen) war alles heiß und entzündet. Sind halt Nachwehen nach so einer schweren OP.
Nach weiteren 8 Tagen ging die Entzündung durch Topfen auflegen zurück, dafür bekam ich unter der Achsel ein Pflaumen großes Etwas, dass durch Topfen auflegen wieder verschwand.

Am 17. April bekam ich in der Nacht Schüttelfrost und Fieber, dass Pflaumen große Etwas war wieder da. Ich drückte und es ist geronnen, dass Eiter. Zeitweise im hohen Bogen gespritzt. Durch eine kleine Öffnung an der Narbe hat es sich den Weg gesucht.
Als kein Eiter mehr kam, war das Fieber innerhalb 5 Minuten weg. Mit meinem prakt. Arzt war ich telef. in Verbindung. Er rief mich auch am nächsten Tag sofort in der Früh an, wie es mir geht und bestellte mich in die Ordination.

In der Zwischenzeit hatte er schon Verbindung mit meinem behandelten Arzt im KH aufgenommen. Natürlich musste ich sofort ins KH. Am Pfingstsamstag wurde ich das 2x operiert. Die Blutwerte waren am Boden.....

Was war Schuld: die Drähte. Ganz 100% ig haben sie es nicht zugegeben, aber warum wurden sie entfernt.
Auch mein prakt. Arzt hat mir zugestimmt.

Meine 2. OP

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(c) rrym
Juni 2007